Dezember 2017
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Tut mit gut

GGS Nord in Siegburg als „Tutmirgut-Schule“ zertifiziert

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Ende September wurde die GGS Nord in Siegburg mit dem Tutmirgut-Zertifikat vom Verein kivi e.V. ausgezeichnet. Die gesamte Schule freute sich, als Schulleiterin Birgit Schäfer die Auszeichnung von kivi-Projektreferentin Petra Vajler-Schulze und kivi-Projektleiter für Kinder- und Jugendgesundheit Karsten Heusinger überreicht bekam.
Nach dem Verbund der GGS Nord mit der damaligen Grundschule Humperdinckstraße hat sich sich das Kollegium auf ein gemeinsames Gesundheitskonzept geeinigt. Die Stammschule in der Bambergstraße ist schon seit 2010 Klasse 2000-zertifiziert gewesen, der Teilstandort in der Humperdinckstraße arbeitete nach dem Konzept „Tutmirgut“. Die Wahl fiel auf die Aktion „Tutmirgut – gesunde Schule“.

Hierbei handelt es sich um ein Konzept, bei dem vier Bereiche eine große Rolle spielen:

Die regelmäßige körperliche Bewegung der Kinder ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Aktion. An der GGS Nord gibt es neben dem bewegten Unterricht auch in den Pausen ein vielfältiges Angebot zum Toben und Spielen. So wird das mit Pausenspielzeug gefüllte „Spielehäuschen“ gerne und oft genutzt, ebenso wie das Fußball-Kleinspielfeld und der Spielplatz. Außerdem gibt es vielfältige Nachmittagsangebote.

Die gesundheitsförderliche Ernährung ist eine weitere Säule des „Tutmirgut-Projektes“. An der GGS Nord, die seit 2010 am EU-Schulobst-Projekt teilnimmt, bekommt jedes Kind in den Frühstückspausen kostenloses Schulobst. Dieses wird gemeinsam mit den Eltern vorbereitet. Desweiteren beschäftigen die Kinder sich oft und gerne mit dem Thema „gesunde Ernährung“ im Unterricht. Besonders die spielerische Arbeit an der Ernährungspyramide macht den Schülerinnen und Schülern Spaß.

Um ein angenehmes, gewaltfreies und entspanntes Schulklima zu schaffen, hat die gesamte Schule eine gemeinsame Schulordnung entwickelt. Auch jede Klasse stellt zusätzlich eigene „Klassenregeln“ für ein harmonisches Miteinander auf. Außerdem betätigen sich die Kinder in der vierten Klasse, nachdem sie eine entsprechende „Ausbildung“ durchlaufen haben, als Streitschlichter. Sowohl auf dem Schulhof, als auch im Schulgebäude, bieten sich Rückzugsmöglichkeiten und Ruhezonen zur Erholung und zum Stressabbau an. So werden die vom Förderverein gesponserten Rundbänke auf dem Schulhof gerne genutzt ebenso wie der Boxsack, der beim Aggressionsabbau hilft.

Die vierte Säule des Programms nimmt die Lehrergesundheit in den Blick. Hier arbeitet das Kollegium der GGS Nord immer wieder daran, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken. Dieses geschieht insbesondere durch eine effektive und arbeitsökonomische Teamarbeit und durch eine gleichmäßige Verteilung aller außerunterrichtlichen Aufgaben auf alle Schultern.

Die Schule freut sich, dass ihr Engagement zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung ihrer Schülerinnen und Schüler auf diese Weise wertgeschätzt und anerkannt wird. Nun möchte sie sich zum zweiten Mal auf den Schulentwicklungspreis bewerben, der ihr ja schon im Jahr 2013 erstmals verliehen wurde.